Notstromaggregat

Notstromaggregat gibt es in verschieden Größen von kleinen mobilen bis hin zu feststehenden, sie dienen als Stromüberbrückung bei Stromausfall.

Wir verwenden die Produkte der Firma Endress und Pramac.


 

 

Ein Stromerzeugungsaggregat ist eine Maschine, die aus vorhandenen Ressourcen elektrischen Strom erzeugt, um insbesondere von fremden Energienetzen unabhängig zu sein. Eine Verbrennungskraftmaschine und ein Generator bilden hierbei eine Einheit.

Solche Geräte können überall dort Anwendung finden, wo ein öffentliches Stromnetz fehlt oder der Ausfall solcher Netze gravierende Folgen nach sich ziehen würde wie z. B. in Krankenhäusern, chemischen Anlagen oder in Serverräumen, die Hochverfügbarkeit bieten müssen.

Größe und Leistungen solcher Aggregate differieren erheblich, es beginnt mit kleinen mobilen Maschinen und kann sich bis hin zu großen fest installierten Einheiten mit mehreren tausend kVA steigern.

Im Normalfall speisen Notstromaggregate nicht in das öffentliche Netz ein, ist dies doch der Fall, muss sichergestellt sein, dass dabei keine unsynchronisierte Rückspeisung erfolgt.

Falls das Aggregat mit einer entsprechenden Steuerung ausgestattet ist, kann bei Netzrückkehr auf das öffentliche Netz wieder aufsynchronisiert und das Aggregat abgeschaltet werden, wodurch eine Unterbrechung bei der Rückschaltung vermieden wird.

Falls die Notstromanlage nicht über eine USV (Unterbrechungsfreie Stromversorgung) verfügt, kommt es bei einem Ausfall des öffentlichen Netzes zu einer Unterbrechung, bis das Aggregat eine bestimmte Drehzahl erreicht hat, und der Leistungsschalters des Generators geschlossen ist.

Bei Aggregaten nach VDE 0107/0108 werden bestimmte Zeitlimits für das Bereitstehen des Notstroms vorgeschrieben.

Für Kleingewerbe und Privathaushalte senken tragbare Stromerzeuger z. B. das Risiko für tiefgefrorene Lebensmittel.

 

Energiequellen

Kleinere Geräte werden meist mit einem Ottomotor angetrieben, größere dagegen mit Dieselmotoren. Ottokraftstoff ist hinsichtlich des Explosionsschutzes schwerer zu handhaben und ist daher bei stationären Aggregaten baurechtlich unzulässig.

Die Aggregate werden per Seilzug, mittels Druckluft oder mit elektrischem Anlasser gestartet.

Im landwirtschaftlichen Bereich kann man sogenannte Zapfwellengeneratoren finden, die an den Nebenabtrieb oder die Zapfwelle eines Fahrzeugs angeschlossen werden. Diese Zapfwellengeneratoren verfügen über keinen eigenen Motor, sondern werden über ein Zwischengetriebe und eine Welle von der Zugmaschine angetrieben. Dies hat den Vorteil, dass die Einheiten günstig sind in Anschaffung und Wartung, da kein separater Verbrennungsmotor gekauft und gewartet werden muss.

 

 

Einsatzmöglichkeiten

Stationärer Einsatz

In vielen Bauten wie Krankenhäusern, TV- und Radiosendern oder auch Industriebetrieben werden stationäre Aggregate verwendet, die zuverlässig anspringen müssen. Das Hochlaufen der Aggregate unter Last ist nicht möglich.

Daher ist eine batteriegepufferte unterbrechungsfreie Stromversorgung notwendig, um kurze Ausfälle zu kompensieren, ein Anlassen des Aggregates zu ermöglichen (falls die Batteriekapazität zu Neige geht) und um die ggf. vorgeschriebene Notbeleuchtung zu speisen.

Neben den Investitionen ergeben sich laufende Kosten für Wartung und regelmäßige Testläufe, wenn kein Ausfall des öffentliches Netzes eingetreten ist.

 

Mobiler Einsatz 

Es gibt auch kleinere, mobile Geräte, die tragbar sind oder auf Anhängern montiert werden können. Diesewerden vielfach im Katastrophenschutz, wie bei den Feuerwehren eingesetzt.

Sie werden nicht nur bei Stromausfall, sondern auch in Gebieten, wo es keine Stromversorgung gibt, eingesetzt, zum Beispiel für mobile Wasseraufbereitungsanlagen des KHDs, des THWs oder des Roten Kreuzes.

Die Aggregate, die vom Katastrophenschutz benutzt werden, besitzen in den kleinen, meist tragbaren Varianten, eine Leistung von 2,5 bis 14 kVA.

Dies sind meist Aggregate, die über mehrere 230 Volt Schutzkontakt-Steckdosen verfügen und darüber hinaus meist noch mit einem Kraftstrom-Anschluss ausgestattet sind. Die moderneren Geräte des THWs werden mit 4-Takt Ottomotoren angetrieben. Es sind allerdings auch noch ältere Modelle mit 2-Takt-Antrieb zu finden.

 

 

Privathaushalte

In privaten Haushalten kann ein mobieles Aggregat für eine externe Stromversorgung im Garten oder beim Hausbau eingesetzt werden.


Meist ist eine Einspeisung aus wirtschaftlichen Gründen nicht erwünscht.

 

 

 

 
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